# Umfrageergebnisse (September 2026)

# Vision to Act (VTA) – Umfrageergebnisse im Dreamlight Valley Team (DVT)

> **Vermerk:** Diese Auswertung basiert auf einer Erhebung, die im **September 2026** (11.–14.09.2026) stattfand.

> **Kurz gesagt:** Im September 2026 wurde die gelebte VTA-Adaption des DVT anhand eines standardisierten Fragenkatalogs (5-stufige Zustimmungsskala, fünf Ebenen × fünf Sub-Dimensionen) mit vier Teammitgliedern erhoben. Am positivsten bewertet das Team den **täglichen Sync & das Whiteboard** (4,50 von 5), gefolgt von **Backlog** (3,98) und **Roadmap** (3,80). Kritischer fallen **Mission** (3,55) und vor allem **Ziele** (3,29) aus – dort sehen mehrere Befragte konkreten Überarbeitungsbedarf, insbesondere weil einzelne Ziele veraltet sind.

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## Inhalt dieses Kapitels

1. Methodik der Befragung
2. Gesamtbild: Bewertung je Ebene
3. Mission – Leitprinzipien
4. Ziele – Produkt- und Plattformziele
5. Roadmap – wiederkehrende Praktiken
6. Backlog – Board unterhalb der Pyramide
7. Täglicher Sync & Whiteboard
8. Offene Gesamtreflexion
9. Einordnung & nächste Schritte

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## 1. Methodik der Befragung

Grundlage ist der **Fragenkatalog** (siehe „Vision to Act – Adaption im DVT" für die inhaltliche Referenz): Jede der fünf Pyramiden-Ebenen wird über dieselben fünf Sub-Dimensionen erfasst – **Klarheit/Verständlichkeit, Alltagsnutzen, Akzeptanz der Adaption gegenüber dem Referenzmodell, Vollständigkeit** und **Verbesserungsbedarf** –, jeweils mit zwei Statements auf einer 5-stufigen Skala (1 = stimme gar nicht zu … 5 = stimme voll zu). Statements, die bewusst in Gegenrichtung formuliert sind (*„invertiert"*), werden vor der Auswertung umgepolt (6 − erhobener Wert). Bei Werten **≤ 2** oder **= 5** wurde im Interview aktiv nach dem „Warum?" gefragt – diese Begründungen liefern die qualitative Tiefe hinter den Zahlen.

Befragt wurden vier Personen, geführt als leitfadengestütztes Interview durch Leander Eberwein:

| Name | Rolle im DVT | Zeit im Team | Datum |
|---|---|---|---|
| Befragte A | Ausbilder und Leiter | unterschiedlich lang | 11.09.2026 |
| Befragte B | Entwicklerin | unterschiedlich lang | 11.09.2026 |
| Befragte C | Entwickler | unterschiedlich lang | 14.09.2026 |
| Befragte D | Dev | unterschiedlich lang | 14.09.2026 |

Die Runde deckt damit bewusst eine breite Spanne an Team-Zugehörigkeit ab. Das ist bei der Einordnung der Ergebnisse zu berücksichtigen, insbesondere bei Befragte D: Die Antworten spiegeln einen ersten Eindruck wider, keine gewachsene Erfahrung mit der Pyramide.

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## 2. Gesamtbild: Bewertung je Ebene

![Grafische Auswertung: KPI-Kacheln je Ebene, gruppiertes Balkendiagramm Ebene × Person und Heatmap Ebene × Dimension](https://book.star-nex.net/uploads/images/gallery/2026-09/scaled-1680-/Lr5tgOLA9qamIDvk-umfrage-auswertung-anon-raw.png)

| Ebene | Klarheit Ø | Alltagsnutzen Ø | Akzeptanz Adaption Ø | Vollständigkeit Ø | Verbesserungsbedarf Ø | Gesamt Ø |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mission | 3,38 | 3,25 | 3,88 | 3,88 | 3,38 | **3,55** |
| Ziele | 3,25 | 3,43 | 3,38 | 4,13 | 2,25 | **3,29** |
| Roadmap | 3,63 | 4,00 | 4,13 | 3,88 | 3,38 | **3,80** |
| Backlog | 4,63 | 3,63 | 4,50 | 3,50 | 3,63 | **3,98** |
| Sync & Whiteboard | 4,50 | 4,88 | 4,75 | 4,25 | 4,13 | **4,50** |

*(n = 4 je Ebene; Werte invertierter Items bereits umgepolt.)*

Zwei Muster fallen auf:

- **Je näher an der täglichen Arbeit, desto zustimmender die Bewertung.** Der Sync/Whiteboard-Mechanismus und der Backlog – die beiden Ebenen mit dem größten Bezug zum Tagesgeschäft – werden am klarsten und nützlichsten erlebt. Mission und Ziele, die abstrakteren oberen Ebenen, schneiden spürbar schwächer ab.
- **„Verbesserungsbedarf" ist bei den Zielen die Auffälligkeit der gesamten Erhebung** (2,25 – der niedrigste Einzelwert im gesamten Raster). Hier gibt es aus Sicht mehrerer Befragter konkreten, benennbaren Handlungsbedarf (siehe Abschnitt 4).

Auch zwischen den Personen streut die Bewertung teils deutlich:

| | Mission | Ziele | Roadmap | Backlog | Sync & Whiteboard |
|---|---|---|---|---|---|
| Befragte A | 3,9 | 3,2 | 4,0 | 3,7 | 4,2 |
| Befragte B | 3,8 | 4,0 | 3,8 | 4,0 | 4,7 |
| Befragte C | 4,1 | 2,7 | 3,6 | 3,8 | 4,8 |
| Befragte D | 2,4 | 3,2 | 3,8 | 4,4 | 4,3 |

Die niedrige Mission-Bewertung von Befragte D (2,4) erklärt sich vor allem durch fehlende Vertrautheit mit dem Team, nicht durch inhaltliche Kritik – die Begründungen zu M7/M8 (siehe Abschnitt 3) sind differenziert, nicht ablehnend. Der niedrige Ziele-Wert von Befragte C (2,7) deckt sich mit dem generellen Befund zu dieser Ebene.

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## 3. Mission – Leitprinzipien

Gesamt Ø **3,55**. Klarheit und Alltagsnutzen (je um 3,3) sind schwächer als Akzeptanz und Vollständigkeit (je 3,88) – die fünf Leitprinzipien werden inhaltlich mitgetragen, sind im Kopf aber weniger präsent als die konkreteren unteren Ebenen.

- Zur bewussten Entscheidung für **fünf gleichrangige Prinzipien statt eines Einzelsatzes** gibt es klare Zustimmung: *„für unser Team wäre nur eine Mission ungenau"* (Befragte B, 5/5 zu M5); *„bewusst auf unsere Teamkonstellation angepasst"* (Befragte A).
- Kritischer wird die **Vollständigkeit** einzelner Prinzipien gesehen: *„Team-Identität find ich hier etwas schwierig … unsere ‚Team-Identität' per se ist nicht zurückzuführen auf die Ziele"* (Befragte C zu M7); *„Es geht eher ums Team, um das Produkt und die Qualität, aber weniger um Individuum"* (Befragte D zu M8).
- Beim **Änderungsbedarf** gehen die Meinungen auseinander: Befragte A sieht ihn konkret bevorstehen (*„es kommen immer wieder Zeitpunkte, wo überlegt wird, etwas zu ändern"*), Befragte C hält die Priorisierung der Prinzipien dagegen für stimmig.

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## 4. Ziele – Produkt- und Plattformziele

Gesamt Ø **3,29** – die am kritischsten bewertete Ebene, mit dem klarsten Handlungsauftrag der gesamten Befragung: **Verbesserungsbedarf 2,25**.

- Der Kern des Befunds ist **Aktualität**: *„die Themen, die durch sind, müssten durch neue Themen ersetzt werden – Order67 und Peakfit haben das Team verlassen und Daily Toast heißt mittlerweile Round Robin"* (Befragte A). Die Ziele-Ebene ist an dieser Stelle nicht mehr deckungsgleich mit der aktuellen Team-Realität.
- Auch die **Abdeckung von Plattform-/Infrastrukturarbeit** wird als ausbaufähig genannt: *„Ich glaube, es fehlt noch Genauigkeit … vor allem bei Infrastrukturarbeit"* (Befragte C); *„wir könnten noch konkreter werden"* (Befragte A).
- Ein wiederkehrender Verbesserungsvorschlag betrifft die **Struktur der Ziele-Ebene selbst**: Befragte D schlägt vor, *„gemeinsame Plattformziele"* und *„pro Produkt separate Ziele"* zu unterscheiden (zwei Zielebenen in der Pyramide), *„dadurch verhindert man auch, dass Ziele veraltet sind"*.
- Gegenläufig dazu steht vereinzelte Zufriedenheit mit der Zahl der Ziele: Befragte B hält an neun statt der referenzmodell-typischen 5–6 Ziele fest, *„wir arbeiten an zu vielen Dingen für nur 5 Ziele"*.

> **Ableitung:** Die Ziele-Ebene ist die naheliegendste Kandidatin für die nächste Überarbeitung der Pyramide (siehe Abschnitt 9).

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## 5. Roadmap – wiederkehrende Praktiken

Gesamt Ø **3,80**, die zweitbeste Bewertung nach Sync & Whiteboard. Akzeptanz der Adaption (4,13) und Alltagsnutzen (4,00) fallen besonders positiv aus – die acht wiederkehrenden Praktiken statt eines klassischen Zeitstrahls werden als passender empfunden.

- Die Flexibilität wird explizit geschätzt: *„ein klassischer Zeitstrahl ist nicht flexibel und unsere Roadmap schon – du kannst von links nach rechts springen, weißt, wo du dich befindest"* (Befragte D); *„passt so wie es ist für mich … er dient eher als Vorlage"* (Befragte C, 5/5 zu „kein Änderungsbedarf").
- Einzelne Praktiken werden unterschiedlich genutzt: Befragte B nutzt die Möglichkeit zum Zurückspringen kaum (*„ich gehe erst einen Schritt weiter, wenn der bisherige abgeschlossen ist"*), während sie für andere ein echter Vorteil ist.
- Die **Kapazitätsfrage** (R9, invertiert) wird uneinheitlich beantwortet – von *„kenne meine eigene Kapazität"* (Befragte B) bis *„die einzelnen Projekte sind ungleich groß und benötigen dementsprechend andere Kapazitäten"* (Befragte A). Ein expliziter Kapazitätsüberblick fehlt aktuell, wird aber nicht einheitlich vermisst.
- Kleinere Kritik an der Reihenfolge der acht Praktiken: *„Punkt 2 ist quasi eine Mission als Roadmap-Item umformuliert"* (Befragte D).

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## 6. Backlog – Board unterhalb der Pyramide

Gesamt Ø **3,98**, die zweitbeste Ebene nach Sync & Whiteboard – bei gleichzeitig größter Bandbreite zwischen den Sub-Dimensionen (Klarheit 4,63 vs. Vollständigkeit 3,50).

- Die Entscheidung **gegen** das referenzmodell-typische Kapazitäts-Tortendiagramm und **für** ein Board wird klar geteilt: *„Tortendiagramm finde ich total ungenau"* (Befragte B, 5/5 zu B5); *„ist flexibler, und man hat seine Missionen immer klar dabei und kann abwägen"* (Befragte D).
- Die **tägliche Pflege** wird nicht von allen gleich gelebt: *„Nicht jedes Produkt hat ein Backlog, manchmal eine Spec und manchmal nur Anforderungen"* (Befragte C, 1/5 zu B3); *„ich überarbeite unregelmäßig – muss ich verbessern"* (Befragte B).
- Der **quartalsweise Rhythmus** zur Ausdefinition wird teils als zu selten empfunden: *„brauch es mittlerweile häufiger"* (Befragte A); *„öfter wäre besser"* (Befragte D) – gleichzeitig sagt Befragte C *„lieber öfter als weniger oft"* bei voller Zustimmung (5/5).
- Vereinzelter Hinweis auf Pflegequalität: *„Manche Nutzer:innen müssten ihr Board mehr pflegen und aktuell halten"* (Befragte D).

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## 7. Täglicher Sync & Whiteboard

Gesamt Ø **4,50** – die mit Abstand am positivsten bewertete Ebene, in allen fünf Sub-Dimensionen über 4,1.

- Das **freie, ungeplante Format** wird explizit gegenüber einem festen Ablauf bevorzugt – bei allen vier Befragten mit voller Ablehnung eines festen Formats (S6, invertiert, durchgehend 1/5): *„Jeder hat in seinen eigenen Projekten unterschiedliche Baustellen, die auch unterschiedlich Zeit in Anspruch nehmen … gleiche Redezeiten sind dumm"* (Befragte D); *„wenn ich was Geplantes brauche, erstelle ich einen separaten Termin"* (Befragte B).
- Einziger genannter Verbesserungspunkt betrifft **asynchrone Information**: Kommentarfunktionen und eine Benachrichtigung, falls jemand etwas auf dem Board notiert hat, würden helfen, damit Informationen zwischen den Syncs nicht verloren gehen (Befragte D).
- Die Whiteboard-Nutzung als *„Single Point of Truth"* wird nicht von allen gleich aktiv gepflegt: *„kommt auf die individuelle Boardnutzung an"* (Befragte D); *„den Begriff kannte ich vorher nicht, aber er ergibt für mich Sinn"* (Befragte B).

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## 8. Offene Gesamtreflexion

Vier ergänzende offene Fragen wurden am Ende jedes Interviews gestellt.

**Wo weicht die gelebte Praxis am stärksten vom Referenzmodell ab – und ist das gerechtfertigt?** Alle vier Befragten bestätigen die Abweichung als bewusst und richtig, verorten den größten Abstand aber unterschiedlich: Befragte A und Befragte B sehen ihn vor allem in **Roadmap/Backlog**-Struktur, Befragte C in der **projektindividuellen Backlog-Führung**, Befragte D generell im **individuellen Zuschnitt von Backlog und Zielen** auf das Team. Übereinstimmend wird das nicht als Schwäche, sondern als Stärke der VTA-Adaption gesehen: *„das macht die VTA aus, da sie an Teambedürfnisse angepasst werden kann"* (Befragte D).

**Welche Ebene bringt im Alltag den größten Nutzen?** Uneinheitlich: Mission (Befragte D, Befragte C), Ziele (Befragte A), bzw. situativ Mission/Backlog/Roadmap je nach Entscheidung (Befragte B). Bemerkenswert: Trotz der kritischsten quantitativen Bewertung wird die Ziele-Ebene von niemandem als nutzlos beschrieben.

**Welche Ebene würdest du zuerst verändern?** Hier zeigt sich der stärkste Konsens der gesamten Befragung: **drei von vier Personen nennen die Ziele-Ebene** (Befragte D: zwei Zielarten trennen; Befragte B: Ziele und Backlog genauer führen) bzw. mit Backlog/Roadmap verwandte Punkte (Befragte C: Backlog; Befragte A: Roadmap). Das deckt sich mit dem quantitativen Befund aus Abschnitt 4.

**Fehlt ein Aspekt, der nicht abgedeckt wurde?** Keine der vier Personen nennt einen fehlenden Aspekt.

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## 9. Einordnung & nächste Schritte

Das Gesamtbild ist positiv: Alle fünf Ebenen liegen über dem neutralen Skalenmittelwert von 3, der tragende Mechanismus (täglicher Sync & Whiteboard) wird nahezu einhellig als starke Grundlage erlebt. Der klarste, von den offenen Antworten und den quantitativen Werten übereinstimmend getragene Befund ist:

> **Die Ziele-Ebene ist reif für eine Überarbeitung.** Konkret benannt wurden: veraltete/verlassene Ziele bereinigen (Order67, Peakfit, Umbenennung Daily Toast → Round Robin), die Abdeckung von Plattform-/Infrastrukturarbeit schärfen, und – als strukturellere Änderung – eine Trennung in Team-/Plattformziele einerseits und Projekt-/Produktziele andererseits zu prüfen.

Als naheliegende weitere Ansatzpunkte, in geringerer Priorität:

- **Backlog:** quartalsweisen Rhythmus zur Ausdefinition ggf. verkürzen; einheitlichere Pflegequalität zwischen den Board-Nutzer:innen anstreben.
- **Sync/Whiteboard:** asynchrone Informationswege ergänzen (z. B. Kommentarfunktion, Benachrichtigung bei Board-Änderungen), ohne das bewusst freie Format anzutasten.
- **Mission:** kein akuter Änderungsbedarf, aber im nächsten turnusmäßigen Review (siehe Erklärungskapitel, Review-Rhythmen) gezielt prüfen, ob alle fünf Prinzipien noch gleichrangig zutreffen.

Diese Befragung sollte – wie im Fragenkatalog vorgesehen – **wiederholt** werden, um Veränderungen über die Zeit sichtbar zu machen, idealerweise nach der nächsten Überarbeitung der Ziele-Ebene.

> **Nächste Erhebung:** Die nächste Befragung ist für **Dezember 2026** vorgesehen.