# Fragenkatalog

# Vision to Act (VTA) – Fragenkatalog zur Nutzerbefragung im Dreamlight Valley Team (DVT) (Stand September 2026)

> **Kurz gesagt:** Dieser Fragenkatalog dient dazu, die von DVT gelebte VTA-Adaption (siehe „Vision to Act – Adaption im Dreamlight Valley Team (DVT)") strukturiert und wiederholbar zu evaluieren. Er wird als **leitfadengestütztes Interview** durchgeführt: Die Fragen werden namentlich zugeordnet erhoben, die Bewertung selbst erfolgt aber über standardisierte **5-stufige Likert-Skalen**, damit Ergebnisse über Personen und über mehrere Befragungsrunden hinweg vergleichbar und aggregierbar bleiben.

## Methodische Hinweise für die Durchführung

- **Skala:** Jedes Statement wird auf einer 5-stufigen Zustimmungsskala bewertet:
  `1 = stimme gar nicht zu · 2 = stimme eher nicht zu · 3 = teils/teils · 4 = stimme eher zu · 5 = stimme voll zu`
- **Aufbau:** Jede der fünf Pyramiden-Ebenen (Mission, Ziele, Roadmap, Backlog, Sync/Whiteboard) wird über dieselben fünf Sub-Dimensionen erfasst – **Klarheit/Verständlichkeit, Alltagsnutzen, Akzeptanz der Adaption gegenüber dem Referenzmodell, Vollständigkeit** und **Verbesserungsbedarf** –, jeweils mit zwei Items. Das macht die Ebenen untereinander vergleichbar (z. B. „ist Klarheit bei der Roadmap schwächer ausgeprägt als bei der Mission?").
- **Ein Aspekt pro Item:** Jedes Statement enthält bewusst nur eine Aussage, um eindeutige Antworten zu ermöglichen.
- **Invertierte Items:** Items, die mit *(invertiert)* markiert sind, formulieren die Aussage bewusst in die Gegenrichtung (z. B. pro Referenzmodell statt pro Adaption). Das reduziert Zustimmungstendenz (alles pauschal hoch bewerten) und muss bei der Auswertung **umgepolt** werden: Auswertungswert = 6 − erhobener Wert, bevor der Mittelwert je Sub-Dimension gebildet wird.
- **Nachfrage-Regel:** Bei Werten **≤ 2** oder **= 5** fragt die interviewende Person aktiv nach dem „Warum?" und hält die Antwort als Stichpunkt fest – das liefert die qualitative Tiefe, ohne die Skala selbst aufzuweichen.
- **Wiederholbarkeit:** Der identische Katalog sollte in regelmäßigem Abstand (z. B. pro Quartal, analog zur Backlog-Ausdefinition) erneut erhoben werden, um Veränderungen über Zeit sichtbar zu machen.
- **Auswertung:** Pro Sub-Dimension und pro Ebene wird der Mittelwert über alle befragten Personen gebildet (nach Umpolung der invertierten Items); auffällige Streuung zwischen Personen ist selbst ein Befund und sollte benannt werden.

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## 0. Angaben zur Befragung

| Feld | Eintrag |
|---|---|
| Name |  |
| Rolle im DVT |  |
| Zeit im Team (ungefähr) |  |
| Datum des Interviews |  |
| Interviewer:in |  |

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## 1. Mission (Leitprinzipien)

*Referenz: fünf gleichrangige Leitprinzipien statt eines einzelnen Identitätssatzes.*

**Klarheit/Verständlichkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| M1 | Die fünf Leitprinzipien sind mir jederzeit präsent, ohne dass ich nachschauen muss. | | |
| M2 | Ich könnte die fünf Leitprinzipien aus dem Stegreif korrekt benennen. | | |

**Alltagsnutzen**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| M3 | Die Leitprinzipien beeinflussen konkret, wie ich meine tägliche Arbeit priorisiere. | | |
| M4 | Wenn ich unsicher bin, wie ich mich entscheiden soll, helfen mir die Leitprinzipien als Orientierung. | | |

**Akzeptanz der Adaption**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| M5 | Ich finde es sinnvoll, dass die Mission-Ebene mehrere gleichrangige Prinzipien statt eines einzelnen Satzes umfasst. | | |
| M6 | *(invertiert)* Ein einzelner, scharf formulierter Identitätssatz (wie im Referenzmodell) würde uns mehr Orientierung geben als die aktuellen fünf Prinzipien. | | |

**Vollständigkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| M7 | Die fünf Prinzipien decken das ab, was für mich als Team-Identität wichtig ist – mir fehlt kein zentraler Aspekt. | | |
| M8 | Individuum, Team und Produktqualität sind in den Prinzipien gleichrangig und angemessen vertreten. | | |

**Verbesserungsbedarf**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| M9 | *(invertiert)* Es gibt einzelne Prinzipien, die in der Praxis kaum eine Rolle spielen. | | |
| M10 | Ich sehe aktuell keinen Änderungsbedarf an der Mission-Ebene. | | |

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## 2. Ziele (Produkt- und Plattformziele)

*Referenz: Kombination aus Produkt-Releases, Struktur-/Plattformzielen und StarNet-Fähigkeiten – deutlich mehr als die im Referenzmodell empfohlenen 5–6 fokussierten Ziele.*

**Klarheit/Verständlichkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| Z1 | Mir ist zu jedem Zeitpunkt klar, welche Ziele auf dem Whiteboard aktuell offen bzw. bereits erreicht sind. | | |
| Z2 | Mir ist bei jedem Ziel klar, wann es als „erreicht" gilt (Definition of Done). | | |

**Alltagsnutzen**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| Z3 | Die Ziele-Ebene hilft mir konkret bei der Priorisierung meiner täglichen Arbeit. | | |
| Z4 | Die farbliche Markierung erfüllter Ziele auf dem Whiteboard hilft mir, den Fortschritt einzuschätzen. | | |

**Akzeptanz der Adaption**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| Z5 | Die gemeinsame Führung von Produkt- und Plattformzielen auf einer Ebene erleichtert mir die Priorisierung. | | |
| Z6 | *(invertiert)* Eine kleinere Anzahl fokussierter Ziele (wie im Referenzmodell empfohlen: 5–6) wäre für unsere Arbeit besser geeignet als die aktuell rund neun Ziele. | | |

**Vollständigkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| Z7 | Die aktuellen Ziele decken sowohl Produkt- als auch Plattform-/Infrastrukturarbeit angemessen ab. | | |
| Z8 | StarNet als Plattformziel ist für mich in seiner Bedeutung genauso greifbar wie ein Produkt-Release. | | |

**Verbesserungsbedarf**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| Z9 | *(invertiert)* Es gibt Ziele auf dem Whiteboard, die aus meiner Sicht überflüssig oder veraltet sind. | | |
| Z10 | Ich sehe aktuell keinen Änderungsbedarf an der Ziele-Ebene. | | |

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## 3. Roadmap (wiederkehrende Praktiken)

*Referenz: acht wiederkehrende Arbeitsprinzipien statt sequenzierter Bausteine mit Zeitstrahl und Kapazitätsplanung.*

**Klarheit/Verständlichkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| R1 | Die acht Praktiken (Abwägung, Qualitätsprüfung, Beta-Phase, Anspruchsprüfung, Veröffentlichung, Dokumentation, Wissensdatenbank, Vorstellung) sind mir für jedes Ziel klar nachvollziehbar. | | |
| R2 | Die Reihenfolge der acht Praktiken (links nach rechts) entspricht dem, wie Arbeit bei uns tatsächlich abläuft. | | |

**Alltagsnutzen**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| R3 | Die acht Praktiken geben mir im Arbeitsalltag eine verlässliche Orientierung, in welcher Phase sich ein Vorhaben befindet. | | |
| R4 | Die Möglichkeit, jederzeit abzubrechen oder zurückzuspringen, nutze ich als echten Vorteil in meiner Arbeit. | | |

**Akzeptanz der Adaption**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| R5 | Wiederkehrende Praktiken statt eines Zeitstrahls mit Meilensteinen passen besser zu unserer Arbeitsweise als ein klassischer Roadmap-Zeitstrahl. | | |
| R6 | *(invertiert)* Ein klassischer Zeitstrahl mit Terminen und Kapazitätsplanung (wie im Referenzmodell) würde mir mehr Sicherheit geben als die aktuellen acht Praktiken. | | |

**Vollständigkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| R7 | Die acht Praktiken decken alle wesentlichen Schritte ab, die ein Vorhaben bei uns durchläuft. | | |
| R8 | Mir ist für jedes laufende Vorhaben klar, in welcher der acht Praktiken es sich aktuell befindet. | | |

**Verbesserungsbedarf**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| R9 | *(invertiert)* Mir fehlt eine Aussage darüber, wie viel Kapazität für die aktuellen Vorhaben zur Verfügung steht. | | |
| R10 | Ich sehe aktuell keinen Änderungsbedarf an der Roadmap-Ebene. | | |

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## 4. Backlog (Board)

*Referenz: kein aus der Roadmap abgeleitetes Kapazitäts-Tortendiagramm, sondern ein Board unterhalb der Pyramide, täglich gepflegt, quartalsweise ausdefiniert.*

**Klarheit/Verständlichkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| B1 | Ich weiß jederzeit, wo ich neue Aufgaben/Ideen im Backlog eintragen kann. | | |
| B2 | Mir ist klar, wie ein Eintrag vom Backlog in die Roadmap-Praktiken übergeht. | | |

**Alltagsnutzen**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| B3 | Die tägliche Überarbeitung des Backlogs hilft mir, meinen eigenen Arbeitsstand aktuell zu halten. | | |
| B4 | Ich finde im Backlog schnell, was aktuell priorisiert ist. | | |

**Akzeptanz der Adaption**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| B5 | Ein Backlog als Board unterhalb der Pyramide passt besser zu unserer Arbeitsweise als ein aus der Roadmap abgeleitetes Kapazitäts-Tortendiagramm. | | |
| B6 | *(invertiert)* Ein Kapazitäts-Tortendiagramm (wie im Referenzmodell) würde mir eine bessere Übersicht geben als das aktuelle Board. | | |

**Vollständigkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| B7 | Der quartalsweise Rhythmus zur Ausdefinition der Projektstände ist für mich der richtige Takt. | | |
| B8 | Alle relevanten Aufgaben und Ideen des Teams finden sich zuverlässig im Backlog wieder. | | |

**Verbesserungsbedarf**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| B9 | *(invertiert)* Mir fehlt eine Übersicht darüber, wie viel Kapazität die Backlog-Einträge insgesamt binden. | | |
| B10 | Ich sehe aktuell keinen Änderungsbedarf an der Backlog-Ebene. | | |

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## 5. Täglicher Sync & Whiteboard (Trägermechanismus)

*Referenz: freiformatiger täglicher Sync, Whiteboard als Single Point of Truth für Pyramide und Projektstände.*

**Klarheit/Verständlichkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| S1 | Das Whiteboard gibt mir jederzeit ein verlässliches Bild vom aktuellen Stand der Pyramide. | | |
| S2 | Ich weiß immer, wo auf dem Whiteboard ich welche Information finde. | | |

**Alltagsnutzen**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| S3 | Der tägliche Sync hilft mir, offene Fragen zeitnah zu klären. | | |
| S4 | Ich bringe eigene Themen aktiv in den täglichen Sync ein, wenn ich welche habe. | | |

**Akzeptanz der Adaption**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| S5 | Die freie, ungeplante Ausgestaltung des täglichen Syncs funktioniert für die Themen, die ich einbringen möchte. | | |
| S6 | *(invertiert)* Ein fester, stärker strukturierter Sync-Ablauf (feste Agenda, feste Redezeiten) würde uns mehr bringen als das aktuelle freie Format. | | |

**Vollständigkeit**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| S7 | Alle für mich relevanten Informationen zur Pyramide finden sich zuverlässig auf dem Whiteboard wieder. | | |
| S8 | Das Whiteboard als „Single Point of Truth" wird von allen im Team gleich verstanden und genutzt. | | |

**Verbesserungsbedarf**

| # | Statement | 1–5 | Begründung (bei ≤2 oder =5) |
|---|---|---|---|
| S9 | *(invertiert)* Informationen vom Whiteboard gehen mir zwischen den Syncs verloren. | | |
| S10 | Ich sehe aktuell keinen Änderungsbedarf am täglichen Sync bzw. am Whiteboard. | | |

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## 6. Gesamtreflexion (offen)

*Ergänzende offene Fragen zur Einordnung der quantitativen Ergebnisse – werden im Interview als Kernaussage protokolliert.*

1. Wo weicht die gelebte Praxis am stärksten vom ursprünglichen VTA-Referenzmodell ab – und ist diese Abweichung aus deiner Sicht gerechtfertigt?
2. Welche der vier Ebenen (Mission, Ziele, Roadmap, Backlog) bringt dir im Alltag den größten Nutzen?
3. Welche der vier Ebenen würdest du als erstes verändern, wenn du frei entscheiden könntest?
4. Gibt es einen Aspekt der Adaption, der im Fragenkatalog oben nicht abgedeckt wurde, dir aber wichtig ist?

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## 7. Auswertungsraster (für die Zusammenfassung nach mehreren Interviews)

*Werte der invertierten Items vor Eintragung umpolen (6 − erhobener Wert).*

| Ebene | Klarheit Ø | Alltagsnutzen Ø | Akzeptanz Adaption Ø | Vollständigkeit Ø | Verbesserungsbedarf Ø | Gesamt-Ø |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mission (M1–M10) | | | | | | |
| Ziele (Z1–Z10) | | | | | | |
| Roadmap (R1–R10) | | | | | | |
| Backlog (B1–B10) | | | | | | |
| Sync/Whiteboard (S1–S10) | | | | | | |